BiiLabs

BiiLabs Co.Ltd. wurde im November 2017 in Taipeh (Taiwan) gegründet und ist ein Startup-Unternehmen für Blockchain-as-a-Service (BaaS). BiiLabs widmet sich der Entwicklung der Distributed-Ledger-Technologie, um die Herausforderungen im Zeitalter des Internet of Everything zu bewältigen, einschließlich Smart Cities und Energiemanagement. Ihre Kerntechnologien unterstützen die digitale Transformation verschiedener Branchen und lösen kritische Kunden Probleme bei Themen wie Vertrauen, Sicherheit, Wachstum und Effizienz. Inklusive der Maschinenwirtschaft werden bis zum Jahr 2020 täglich über 5 Billionen Transaktionen und Mikrotransaktionen stattfinden. BiiLabs hat sich zum Ziel gesetzt, ein führender Technologieanbieter im Bereich Internet of Everything zu werden.

Vordergründig nutzt BiiLabs die IOTA Technologie, aber bei einigen komplexen Fällen bietet BiiLabs auch eigene Layer-2-Lösungen an, um ggf. Probleme bei der Datenspeicherung, der fehlenden Smart Contracts oder der Transaktionsgeschwindigkeit zu lösen.

BiiLabs ist wie auch die IOTA Foundation und etliche anderen Unternehmen ein Mitglied von INATBA, einem globalen Forum für Entwickler und Nutzer der Distributed-Ledger-Technologie. Die INATBA bringt Industrie, kleine und mittlere Unternehmen, Startups, politische Entscheidungsträger, internationale Organisationen, Aufsichtsbehörden, die Zivilgesellschaft und Normungsgremien zusammen, um DLT und Blockchain zu unterstützen, über mehrere Branchen hinweg zu etablieren und zu erweitern.

 

BiiLabs Projekte in diesem Guide:

 

 

Technologische Schwerpunkte:

DLT-Forschung

BiiLabs ist einer der Pioniere von DLT-Entwicklern (Distributed Ledger Technology) mit intelligenter Vertrags-Engine auf der Basis von DAG-basierten Systemen. Es handelt sich hierbei lediglich um reguläre Verträge, mit Ausnahme der Tatsache, dass ihre Begriffe im Distributed Ledger gespeichert und maschinenlesbar sind automatische Überprüfung durch alle Peers.

Kundenspezifische API

BiiLabs basiert auf DLT und liefert den Service einschließlich digitaler ID, Ledger und Abrechnung, Micro-Payment, digitaler Forensik und vielem mehr, indem es die Sandbox zum Testen bereitstellt und sichert. Es besteht auch die Möglichkeit, kundenspezifische APIs bereitzustellen.

Transaktionssicherheit

Mit dem verteilten System würden alle Daten auf mehreren Nodes kryptografisch gesichert, sodass selbst sensible Daten in einem quantensicheren System sicher und zuverlässig übertragen werden können.

Skalierbarkeit im Geschäft

BiiLabs ermöglicht die Aufzeichnung von Mikro- und Nanotransaktionen mithilfe der Distributed-Ledger-Technologie und bietet Entwicklern eine Reihe innovativer Tools für IoT-Anwendungen.

 

 

Mögliche Anwendungsgebieten sieht BiiLabs für seine DLT Lösungen in den folgenden Bereichen: 

Sharing

Mithilfe der Distributed Ledger-Technologie ermöglichen neue Grenzen der vertrauensvollen Wirtschaft. Mit DLT können beispielsweise Produkte (z. B. Haushaltsgeräte, Werkzeuge, Drohnen, E-Bikes usw.) und Ressourcen (z. B. Computerspeicher, Rechenleistung, WLAN-Bandbreite usw.) mühelos geleast werden.

Energie

Zu den Elementen von Smart Cities gehören intelligentes bauen, laden und intelligente Mobilität. Massive Anlagen verursachen jedoch enorme Kosten für die Zentralisierung, egal ob Energieerzeugung oder -übertragung. Das Konzept intelligenter Energiegemeinschaften besteht daher darin, die Selbstversorgung durch „Smart Grids“ zu gewährleisten und ein innovatives Geschäftsmodell mit Kryptowährungen als Anreiz zu entwickeln.

Zertifikate

Zertifikate, die den Nachweis eines Individuums darstellen, haben ein großes Problem mit der Zuverlässigkeit, und die Blockchain-Technologie kann Distributed Ledger gut nutzen, um das Vertrauens-Ökosystem für Zertifikate zu schaffen, ganz zu schweigen von einer effizienteren Verwaltung in digitalen Formularen.

Lieferkette

Supply Chain Managements legen Wert auf Transparenz, autorisierte Beteiligungen und unveränderliche Aufzeichnungen. Daher hat die DLT hier die Aufgabe, das Vertrauensverhältnis zwischen Verbrauchern, Produzenten, Transporteuren, Einzelhändlern und öffentlichen Institutionen im Rahmen der Integration des globalen Handels zu stärken.

Maschinenökonomie

Ein revolutionäres Peer-to-Peer-Netzwerk befreit sich von Transaktionsgebühren und taucht weiter in eine Machine-to-Machine-Welt ein. Mit anderen Worten, Maschinen mit unabhängigen Wallets könnten die Transaktion automatisch mit Nicht-Menschen abwickeln, was bedeutet, dass ein neues maschinenzentriertes Geschäftsmodell entsteht.

Digitale Identität

Die Zentralisierung in der digitalen Identität funktioniert in Zukunft kaum noch mit dem alarmierenden Bewusstsein der Selbstsouveränität. Infolgedessen wäre DLT die beste alternative Technologie zur Realisierung von Online-Abstimmungen, Krankenaktenmanagement und Datenaustausch zwischen Städten.

Daten-Marktplatz

DLT könnte das Bedürfnis nach Selbstverwaltung erfüllen, was darauf hinweist, dass Benutzer ihre persönlichen Daten kontrollieren und die Rückverfolgbarkeit privater Informationen nach Belieben gewährleisten können. Wir können davon ausgehen, dass es einen neuen Marktplatz für Daten geben wird.

Bildquelle: BiiLabs.io

 

Ein Problem welches BiiLabs lösen kann, ist die manipulationssichere Speicherung großer Datensätze.

Der IOTA-Tangle ist kein Datenspeicher für größere Datensätze und ist daher für viele Anwendungsfälle auf Speicherlösungen von Drittanbietern angewiesen, beispielsweise auf die Cloudspeicherung von Amazon AWS oder Microsoft Azure. 

An dieser Stelle gibt es aber ein großes Problem: Sie können diesem Drittanbieter nicht vertrauen, wie kann sichergestellt werden, dass Daten nicht verändert wurden?

Obwohl der Tangle selber kein Datenspeicher ist, ist er trotzdem die Lösung für dieses Problem. Der Tangle ist ein unveränderliches verteiltes Ledger, mit dem ein kryptografischer Hash (Fußspur) vom zu speichernden Datensatz, zusammen mit einem Zeitstempel im Tangle gespeichert werden kann. Mit diesem Hash kann jederzeit nachgewiesen werden, dass der Datensatz unverändert geblieben ist. Darüber hinaus ist es möglich, dass durch die Verwendung einer Standardverschlüsselungsmethode die Daten vertraulich bleiben und nur für autorisierte Benutzer mit Entschlüsselungsschlüssel einsehbar sind, diese Berechtigung kann bei Bedarf auch widerrufen werden. 

Je nach Anwendungsfall bietet BiiLabs seinen Kunden ein Zusammenspiel der Alfred API (Software-Tool für PoE) mit Zugriff auf Amazon AWS, Hardware (Sentinel Appliance) zum Aufzeichnen von Daten und der IOTA-Technologie um die Existenz der Daten zu beweisen und diese gegen Manipulation abzusichern.

 

Bildquelle: BiiLabs.io

 

BiiLabs bietet seinen Kunden sowohl eine Bescheinigung über die Existenz gespeicherter Daten, als auch deren Authentizität.

Bescheinigung über Daten im Distributed Ledger ~ Proof-of-Existence (PoE)

Alle Datensätze erzeugen im IOTA-Tangle einzigartige digitale Fußabdrücke (Hash-Wert) zusammen mit einem Zeitstempel. Dieser Hashwert kann aufgrund seiner Überprüfbarkeit zu einem Existenznachweis der Daten genutzt werden (Proof-of-Exsistence, PoE). Dieser Nachweis garantiert jedoch nicht die Authentizität der Daten selbst, da die Daten auch ggf. extern (Bsp. AWS) gespeichert werden können, kann nur die Existenz der Daten nachgewiesen werden.

Roh Daten auf verteilten Ledgern ~ Datenauthentizität

Unter der Voraussetzung einer korrekten Datengröße können die Rohdaten direkt in den IOTA-Tangle geschrieben werden, daher sind Datenmanipulationen durch die Dezentralisierung nicht nur in Bezug auf den Fußabdruck extrem schwierig. In diesem Fall wird keine Speicherlösung mithilfe eines Drittanbieters benötigt, ggf. könnte man je nach Bedarf IOTA Permanodes einsetzten, um Transaktionsdaten für einen längeren Zeitraum zu speichern.