Der IOTA Token

Der IOTA Token ist eine digitale Währungsform (Kryptowährung) und wird für den Wertetransfer innerhalb des IOTA-Netzwerks benötigt. Für viele Anwendungen ist der IOTA Token zwingend erforderlich, beispielsweise Oracle Rewards, Bezahlung von Dienstleistungen oder monetäre Vergütung beim Datenhandel. Dass man bei den sogenannten Exchanges nicht IOTA, sondern MIOTA bekommt, liegt daran, dass nicht einzelne IOTA gehandelt werden, sondern immer MIOTA (= 1 Millionen IOTA). Diese Form der Währung macht IOTA besonders interessant für Mikro-/Nanotransaktionen, da hier somit auch die kleinsten Beträge bezahlt werden können.

Die maximale Token Anzahl ist 2.779.530.283 MIOTA, alle Token wurden Ende 2015 beim Crowdsale ausgegeben und befinden sich Umlauf. IOTA hat damals einen Gegenwert von 434.511,63$ für die Ausgabe von 999.999.999,999999 "alten" IOTA Token eingenommen (1337 Bitcoin, zu diesem Zeitpunkt). Das Angebot an IOTA Token wurde wenig später auf 2.779.530.283.277.761 Token geändert und festgelegt, für 1 alten IOTA Token gab es 2.779.530,2861 "neue" IOTA Token. Somit lag der Preis bei 156 $/Ti  oder 0,000156 $/Mi. Zum Zeitpunkt des Crowdsale war IOTA durch Bitcoin und auch durch ein Vermögenswert namens JINN einlösbar, der FIAT Umtauschzeitpunkt und Wechselkurs aller entgegen genommenen BTC bzw. JINN sind nicht öffentlich bekannt, daher sind die 434.511,63$ wahrscheinlich nicht der exakt eingenommene Betrag. Auch die vier Founder mussten sich ihre Token von ihrem privat Vermögen selber kaufen. Neben dem eingenommenen Geld hat IOTA nach dem Crowdsale Spenden von ca. 5% aller ausgegebenen Token aus der Community erhalten.

 

 

IOTA Einheiten System

KI Kilo IOTA 1000 IOTA 0,001 Mi Eintausend IOTA
Mi Mega IOTA 1000.000 IOTA 1 Mi Eine Millionen IOTA
Gi Giga IOTA 1000.000.000 IOTA 1000 Mi Eine Milliarde IOTA
Ti Tera IOTA 1000.000.000.000 IOTA 1000.000 Mi Eine Trillionen IOTA
Pi Peta IOTA 1000.000.000.000.000 IOTA 1000.000.000 Mi Eine Quardrillionen IOTA

 

 

Wird der IOTA-Token überhaupt benötigt?

Es gibt Leute die behaupten, dass die eigentliche Innovation der “Tangle„ sei und der IOTA-Token nutzlos ist, man könnte die Daten ja auch mit Bitcoin bezahlen. Nachdem wir ein dummes Gesicht gemacht haben, lassen wir uns mal auf dieses Gedankenspiel ein und spielen dieses Szenario grob durch. Wie würde eine Bezahlung für Daten aus dem Tangle mit Bitcoin ablaufen?

Ich beschreibe den problematischen Ablauf mit zwei getrennten Systemen (Tangle/Blockchain) nur ganz grob und ignoriere dabei die Bitcoin Transaktionskosten, die fehlende Automation, die fehlende Daten-Zugriffsverwaltung usw.. Die Probleme fangen schon damit an, dass sich bei einen Datenhandel der Verkäufer und Käufer zunächst auf einen zu zahlenden Betrag einigen müssen, anschließend müssten Bitcoin Adressen ausgetauscht werden, da der Käufer die Daten bezahlen möchte und der Verkäufer die Bezahlung dem richtigen Käufer zuordnen muss. Erst wenn der Bezahlvorgang mit der Bitcoin Transaktion abgeschlossen ist, kann dem Käufer Zugriff auf die gekauften Daten gewährt werden. Dieser Ablauf mag für einen einmaligen Kauf, eines einzelnen Datenpakets noch irgendwie über eine Art Marktplatz klappen, aber spätestens, wenn beispielsweise Sensoren tausende von Messdaten austauschen, ist diese Art des Handels nicht mehr möglich. Der Zeit-Stempel (timestamp) jeder einzelnen Datentransaktion im Tangle müsste Systemübergreifend mit der Bitcoin-Transaktion abgeglichen werden, dies ist mit der Bitcoin Blockchain aber überhaupt nicht möglich, da hier die Zeit-Stempelung mit einer Genauigkeit von bis zu 2 Stunden beschrieben wird. Ein Blockchain Zeit-Stempel mit einer 2 Stunden Genauigkeit ist für die Maschinen Wirtschaft vollkommen ungeeignet, hier fallen Transaktionen im Sekundentakt an.

Fazit: Nur bei einem System, indem sich Datentransaktionen direkt mit Wertetransaktionen koppeln lassen, ist die komplette Ereigniskette des Datenhandels korrekt nachvollziehbar, der IOTA-Token spiegelt den (potenziellen) Wert wieder, der durch die Datentransaktion erzeugt wurde. Daher würde es überhaupt keinen Sinn ergeben, wenn ausschließlich die IOTA Datentransaktionen genutzt werden, aber die Bezahlung dieser Daten außerhalb des IOTA Protokolls stattfindet. Beispielsweise wird die Bezahlung an einer E-Ladesäule wird mittels MAM ablaufen. Dazu wird zwischen dem Fahrzeug und der E-Ladesäule ein privater MAM Kanal eröffnet um einen Datenstrom aufzubauen, jetzt wird pro Datenpunkt in Mikrotransaktionen bezahlt und die Bezahlung stoppt sobald nichts mehr empfangen wird, das funktioniert nicht mit einem externen Token.

 

 

Warum sollte der Preis der Token steigen?

IOTA erschafft ein völlig neues Ökosystem, in diesem können die verschiedensten Serviceleistungen angeboten oder gekauft werden, daher werden unter anderem folgende Punkte für eine Preissteigerung der Token sorgen.

1)   Der Wert von Kryptowährung wird nicht durch Staaten bestimmt, wie beim FIAT Geld, sondern einzig und allein durch Angebot und Nachfrage, diese wird bei IOTA mit zunehmenden realen Anwendungsfällen im IoT stark steigen. Bitte bei den folgenden Beispielen immer im Hinterkopf behalten, dass schon in wenigen Jahre lt. Prognosen über 50 Milliarden Geräte vernetzt sein werden und Trillionen von Transaktionen durchführen werden. 

  • Qubic – Geräte bezahlen oder erhalten für Rechenleistung bzw. Speicherkapazität Iota-Token
  • Oracle - jeder Betreiber wird für seine ehrlichen Daten (Sensoren, etc.) mit Iota-Token bezahlt
  • Der Token ist endlich, es gibt eine maximale Anzahl von 2.779.530.283 MIOTA, nur eine Komma Verschiebung wäre in Zukunft möglich. In diesem Fall würde jeder derzeitige Eigentümer immer noch den gleichen Anteil am Gesamtwert besitzen, aber die Beträge können nun in kleinere Einheiten aufgeteilt werden.
  • Der angestrebte Protokollstandard für M2M Bezahlungen in der Industrie 4.0 wird angenommen 
  • Maschinen oder Geräte bezahlen sich autonom untereinander für Dienstleistungen (Maschinen-Ökonomie)
  • Smart Mobility - Sharing Konzepte, Verbundtickets (einmal bezahlen und mehrere Verkehrsmittel nutzen),
  • Car-Wallets ermöglichen eine Vielzahl von autonomen Dienstleistungen.
  • Datenmarktplätze – Kauf bzw. Verkauf von Daten gegen Iota-Token (Bsp. SeMarket 4.0 mit eCl@ss od. Telco Asset Marketplace)
  • Gebührenfreie Micro/Nano Bezahlung ist nur mit dem IOTA-Token möglich, es existiert derzeit keine vergleichbare Technologie (Sharing, Streaming, Bezahlung nach Datenpunkten)
  • Iota-Token als Währung in Spielen, siehe Paracosm Plattform
  • Smart Cities - hier könnte für sämtliche Service Leistungen mit Iota-Token bezahlt werden.
  • Siehe auch, mögliche Anwendungsgebiete wie „Revolutionierung der Finanzen
  • Bee-Nodes werden in Verbindung mit IXI-Modulen Service Leistungen gegen Iota-Token anbieten können
  • Für das weiterleiten von Transaktionen zwischen Bee-Clustern müssen evtl. Gebühren bezahlt werden.
  • Trinity Wallet 2.0 bekommt die Funktion eines Messengers mit Bezahlfunktion“, der Nutzer soll mit Kryptowährungen so einfach umgehen können, wie beim Versenden von Textnachrichten oder beim Scannen eines QR-Codes.
  • Trinity Wallet 2.0 wird Drittanbieter-Module zulassen, neben dem einfacheren und schnelleren Kauf/Verkauf von Miota, wird dies auch Umtausch-Transaktionen von EUR / Miota in Echtzeit ermöglichen (Modul mit Banklizenz und direkter Bankverbindung). Eine Bank, die diesen Echtzeit-Service anbieten würde müsste immer einen großen Vorrat an IOTA Token halten.
  • Reguläre IOTA-Token als Träger für Colored Token, diese können Vermögenswerte aus der realen Welt, auf Basis von IOTA (on Top), auf dem Tangle manipulationssicher darstellen können. Mit Colored Token könnte man beispielsweise etwas einlösen (Gutscheine, Tickets) oder Eigentumsverhältnisse (Aktien, Immobilien etc.) regeln, das ist sogenannte Tokenisieren.
  • Usw. usw. es werden etliche neue Ideen und Geschäftsfelder im neuen IOTA Ökosystem entstehen und den Iota-Token als Wertetransfer nutzen.

 

2)   Spekulation, wenn die ersten realen Anwendungen laufen, wird IOTA in der Öffentlichkeit bzw. bei den Investoren in den Fokus rücken, dann wird die reine Phantasie und die Gier der Investoren den Preis treiben (siehe Tesla).

 

3)   Wertetransfer (Wertspeicherung), warum sollte sich der IOTA-Token nicht als alternative reine Währung durchsetzen können? Mit den steigenden Anwendungsfällen und der steigenden Akzeptanz aus der Industrie oder mit der Implementierung als Bezahlfunktion in Smart Cities, Shops, Games, etc.  ist der Schritt kleiner als viele denken.

 

 

 

Kann die max. Token Anzahl erhöht werden?

Für das IOTA Ökosystem war und ist es wichtig, eine hohe Anzahl an Token zur Verfügung zu haben, da sie für Mikrobezahlungen zwischen Maschinen genutzt werden sollen und dafür sind hohe Preise pro Token eher hinderlich. Sollte es in ferner Zukunft, durch eine sehr hohe Nachfrage, nötig sein, die maximale Anzahl der Token zu erhöhen, so ist dies durch einen Trick möglich, es könnte ggf. das Komma verschoben werden.

Warum ist dies möglich und wie wirkt sich das aus?

Das Wertefeld in einer Transaktion ist 81 Trits lang, von denen 33 Trits aktuell verwendet werden. Es werden genau 33 Trits verwendet, weil festgelegt wurde, dass die aktuelle max. supply die maximale positive Anzahl ist, die mit 33 Trits im balanced ternary dargestellt werden kann, dass sieht folgendermaßen aus:

 ((3^33) - 1) / 2 = 2.779.530.283.277.761 = 2.78 x 10^15 (akt. max. supply, Stand Okt. 2019)

Da 81 Trits für das Wertfeld reserviert wurden, kann bei Bedarf das max. Supply auch auf 81 Trits erhöht werden, dass sieht folgendermaßen aus:

((3^81) - 1) / 2 = 221,713,244,121,518,884,974,124,815,309,574,946,401 = 2.22 x 10^38

In diesem Fall würde jeder derzeitige Eigentümer immer noch den gleichen Anteil am Gesamtwert besitzen, aber diese Beträge können nun in kleinere Einheiten aufgeteilt werden. 

Erklärung: 1 IOTA könnte in 1000 MicroIOTA (Spekulativ, auch andere Bezeichnungen möglich) unterteilt werden, dadurch ändert sich nichts am gesamten Wert aller Token, aber es gibt jetzt kleinere Einheiten. Konkret bedeutet das, wer vor der Komma Verschiebung 1000 IOTA in der Wallet hatte, der hat auch nach der Komma Verschiebung weiterhin 1000 Iota in seiner Wallet, allerdings ist IOTA jetzt nicht mehr die kleinste Einheit und daher lassen sich die 1000 IOTA auch als 1000000 MicroIOTA anzeigen. Dem oben stehenden IOTA Einheiten System würde am unteren Ende eine Einheit (MC für Micro) hinzu gefügt werden.

 

Warum sollte in Zukunft eine Erhöhung der max. Token Anzahl notwendig werden?

Schon in wenigen Jahren erwarten Experten über 50 Milliarden Geräte im IoT, stellen Sie sich vor, wie diese sich gegenseitig für Dienstleistungen mit kleinen Beträge per IOTA-Token bezahlen. Derzeit ( Sep'19) gibt es etwa 2,78 Milliarden Miota zu etwa 23 Cent pro Miota. Jetzt stellen Sie sich vor, dass ein Großteil dieser IoT-Geräte im Durchschnitt den Gegenwert von 1 USD an Iota enthält um Liquide zu sein. Dieses Szenario bedeutet, dass es keinen Zweifel daran geben kann, dass der Iota-Preis aufgrund von Knappheit steigen muss, was auch bedeutet, dass zu gegebener Zeit, eine Aufteilung in kleinere Einheiten notwendig werden kann, um weiter expandieren zu können.

Ein weiterer möglicher Usecase, der ggf. eine Erhöhung notwendig werden lässt ist die Einführung von Colored Token (nicht Fix Stand Okt. 2019).

 

 

Ist die Volatilität des IOTA Tokens ein Problem?

Zuerst müssen wir klären was Volatilität im Kryptomarkt überhaupt bedeutet.

Die Volatilität zeigt die Schwankungsintensität des Preises einer Währung innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Je höher die Volatilität, umso stärker schlägt der Kurs nach oben und unten aus. Volatilität wird immer relativ gemessen, eine Währung (Krypto oder Fiat) verhält sich volatil zu einer anderen Währung. So lässt sich beispielsweise der Außenhandelswert einer Kryptowährung bestimmen, dieser gibt an, wie viel FIAT-Geld man für seine Kryptowährung bekommt.

Das Handelsvolumen am Kryptomarkt ist derzeit noch sehr gering, daher ist auch die Volatilität sehr viel höher als beispielsweise am Devisenmarkt (Fiat Währungen), welcher ein weitaus größeres Volumen (ca. das 350-fache am Tagesumsatz) aufweist. Aber auch am Devisenmarkt gibt es mitunter hohe Volatilität, dies konnte man vor nicht allzu langer Zeit bei den Landeswährungen von Venezuela oder der Türkei beobachten.

 

Schauen wir uns das vermeintliche Problem der Volatilität des IOTA-Tokens an, die nachfolgenden Ausführungen stammen aus meinen eigenen Überlegungen und müssen nicht so eintreffen oder umgesetzt werden.

Viele Nutzer sehen ein Problem darin, dass wenn ich mir beispielsweise heute umgerechnet 50 Euro in IOTA-Token auf die Car-wallet lade, dass diese umgerechnet 50 Euro in drei Wochen beim Tanken nur noch einen Gegenwert von 30 Euro haben könnten, weil der Preis des IOTA-Tokens an den Börsen gegenüber dem Euro stark nachgegeben hat.

Würde der IOTA-Token als altes herkömmlichen Zahlungsmittel (Geld als Wertspeicher) genutzt, wäre das durchaus ein Problem, denn welcher Käufer möchte heute IOTA-Token ausgeben in der Annahme, dass die Kaufkraft nächste Woche um 30% höher liegt? Oder welcher Händler möchte heute IOTA-Token annehmen, wenn der Wert nächste Woche um 30% niedriger sein könnte?

Der IOTA-Token ist aber kein altes Geld, unsere Zivilisation hat das digitale Zeitalter betreten, zukünftig wird alles miteinander vernetzt und die unterschiedlichsten Systeme werden eigene Wallets haben und sich damit gegenseitig in nahezu Echtzeit für Serviceleistungen bezahlen. Diese Systeme werden im Hintergrund verschiedene Werte wie Iota gegen Euro, USD oder Rubel austauschen können. Wenn dieses Umtausch-Feature nicht in irgendeiner Form von Qubic übernommen wird (wovon ich derzeit ausgehe), dann wird sich ein Servicedienstleister (Bank etc.) finden, der dies gerne gegen eine geringe Gebühr tut. Die nächste Wallet Generation Trinity 2.0 ermöglicht bereits Drittanbieter-Module, über Schnittstellen (API) dieser Drittanbieter werden zukünftig FIAT-Währungen automatisch in Euro umgetauscht werden und umgekehrt. (siehe Omoku, Moonpay)

 

Befreie deinen Geist

Mir persönlich fehlt bei einigen Leuten auch ein wenig die Fantasie für die sich ergebenen technischen Möglichkeiten und dem Einfallsreichtum findiger Unternehmer. Hier ein Beispiel: Wer sagt das eine Car.-, Maschinen.- oder Mobile Wallet dem Eigentümer des physischen Gegenstands gehören muss? Die Wallet könnte auch einem großen Anbieter (Finanzdienstleister wie Cumberland, Hersteller wie VW, Samsung, …) gehören, der alle Bezahlvorgänge als Dienstleistungen anbietet und am Ende des Monats den Rechnungsbetrag vom Bankkonto einzieht. Diese großen Dienstleister hätten zu dem andere Möglichkeiten den Preis innerhalb seines eigenen Portfolios stabil zu halten, beispielsweise mittels hedgen.

Die meisten technischen Vorgänge der Serviceanbieter werden zukünftig im Hintergrund ablaufen und der Kunde wird überhaupt nicht mitbekommen, welche technischen Transaktionen im Hintergrund mittels der IOTA Technologie ablaufen. Heute weiß ja auch niemand wie Bluetooth funktioniert, es funktioniert halt. Nehmen wir das Beispiel der E-Ladesäule von oben wieder auf und spinnen die Idee ein wenig weiter. Die Bezahlung an einer E-Ladesäule würde bei IOTA mittels MAM ablaufen. Dazu wird zwischen dem Fahrzeug mit eingebauter Car-wallet und der E-Ladesäule ein privater MAM Kanal eröffnet, um einen Datenstrom aufzubauen, jetzt wird pro Datenpunkt in IOTA-Mikrotransaktionen bezahlt und die Bezahlung stoppt, sobald nichts mehr empfangen wird. Während des Ladevorgangs könnte das Fahrzeug über einen Serviceanbieter in Echtzeit IOTA-Token kaufen, um damit direkt zu bezahlen. Der Kunde würde von den ganzen Transaktionen im Hintergrund überhaupt nichts mitbekommen, er sieht nur den gezahlten Euro Betrag an der Ladesäule und in seinem Fahrzeug. (siehe Jaguar Display, KR= Norwegische Kronen)

Eine weiter Möglichkeit die bereits diskutiert wird, ist der Colored Token, dieser ist in den meisten Fällen zweckgebunden und wäre immun gegen Volatilität, wenn ich mir beispielsweise heute eine Colored-Token-Eintrittskarte für ein Konzert in drei Monaten kaufe, ist es völlig egal, welchen Wert der IOTA-Token in drei Monaten hat, die Karte wurde ja schon bezahlt, mit der Colored-Token-Eintrittskarte werde ich daher immer Zutritt zum Konzert bekommen.

 

Was könnte die Volatilität auch noch begrenzen?

Um das Volumen der Transaktionen zu erhöhen, muss das Ökosystem im Laufe der Zeit wachsen. Mit steigender Adoption der Technologie wird auch die Nachfrage und der Handel des Tokens stark steigen. Sobald sich Angebot und Nachfrage aus möglichst vielen Anwendungen einpendeln, wird sich auch die hohe Volatilität legen. Das wird aber noch einige Jahre dauern, in denen wir noch einige starke Wellenbewegungen beim Preis sehen werden.

 

Vieles wird in Zukunft möglich werden, es wird definitiv spannend.