IOTA Vision

Die Anzahl der vernetzten Geräte im Internet of Everything (IoE), die im Einsatz sein werden, wird bis 2025 auf 75 Milliarden geschätzt. Von winzigen Sensoren auf Straßen, in Autos oder der Industrie bis hin zu tragbarer Elektronik und mehr - mit jedem Tag wird die Welt immer stärker vernetzt.

Mit steigender Anzahl an vernetzten Geräten entsteht aber zunehmend ein Problem, die Klassischen Server-Client-Architekturen überlasten massiv die vorhandene Netzwerk-Infrastruktur, es wird nicht möglich sein, dass sich alle diese Geräte kontinuierlich mit zentralisierten Cloud-Silos für alle Daten, die sie produzieren werden, verbinden können und es wird auch nicht möglich sein, dass Analysemaschinen in diesen Clouds auf die externen Stellglieder einwirken  und auf die Daten in Echtzeit reagieren. Zudem bieten die derzeitigen Zentralen Cloud-Systeme keine Sicherheit für Geräte oder Sensoren im IoE und da derzeit Daten in Eigentümer geführten Datenbanken gespeichert werden, ist es schwierig, diese Daten mit anderen zu teilen, ohne dass sie geändert/manipuliert werden können. 

Des Weiteren gibt es heute hunderte oder sogar tausende von Interessengruppen, die sich gegenseitig nicht vertrauen und dementsprechend ihre eigenen zentralen Technologien nutzen, was ein wirklich freies Internet of Everything und einen Datenhandel verhindert, es fehlt ein standardisiertes hochgradig skalierbares und vertrauensvolles Kommunikationsprotokoll.

 

Das Ziel der IOTA Foundation ist es, dieses fehlende standardisierte Kommunikationsprotokoll und somit eine Vertrauensebene (Trust-Layer) für das IoE bereitzustellen, die es den Geräten im IoE ermöglicht unveränderliche Daten und Werte untereinander (Peer-to-Peer) auszutauschen.

 

Ein großflächiger Einsatz der IOTA Distributed-Ledger-Technologie, würde einen Paradigmenwechsel einläuten und hat das Potenzial, das Rückgrat für eine Großtechnische Automatisierung und Datenerfassung durch intelligente Maschinen zu werden, erstmals würde eine echte Maschinenwirtschaft (Maschine-zu-Maschine, Abk. M2M) ermöglicht, welcher führende Experten in Zukunft großes Potenzial zusprechen. Vernetzte intelligente Maschinen werden selbst bestimmte Marktteilnehmer, die in der Lage sind, ihr eigenes Vermögen auf eigenen Konten zu verwalten, um damit autonom Dienstleistungen, Güter und Daten auf digitalen Marktplätzen zu handeln. Zum ersten Mal in der Geschichte wird eine Maschine oder ein Gerät in der Lage sein, selbst Geld zu verdienen und wieder auszugeben, dies ist eine der größten Revolutionen der Menschheit.

In der Vergangenheit waren neben dem fehlenden Vertrauen auch die volatilen und relativ hohen Kosten für die Transaktionen ein Hindernis für das Wachstum einer echten M2M-Wirtschaft, denn Mikrozahlungen waren damit nicht möglich. Die offene gebührenfreie IOTA-Technologie könnte somit der Startschuss für eine disruptive Maschinenökonomie sein.

 

Die IOTA-Technologie soll eine zentrale Rolle in der nächsten industriellen Revolution spielen, die wirtschaftliche Beziehungen zwischen Maschinen ermöglicht und die Wirtschaft von Menschen und Maschinen verbindet.



 

Zitat Dan Simerman, Direktor für Finanzbeziehungen bei der IOTA Foundation: "Die ultimative Vision ist es, eine unparteiische, unvoreingenommene, dezentralisierte Kommunikationsebene für diese nächste Generation von Infrastruktur zu werden, die direkt vor unseren Augen entwickelt wird. Wir brauchen ein belastbares Netzwerk, das den Austausch von Daten und Werten (IOTA Token) zwischen Milliarden von Menschen und Geräten unterstützen kann. Im Idealfall wird dies so etwas wie ein „öffentliches Gut“, für das die Welt verantwortlich sein kann, das aber kein einzelnes Unternehmen besitzt. Auf diese Weise könnten wir viele der Probleme mildern, die die derzeitige „Big Tech“ in Bezug auf Datenschutz, Sicherheit und Vertrauen plagen."

 

 

Zuletzt bearbeitet am 26.07.2020