Proxeus - Sendungsverfolgungssystem inkl. Tokenisierten Dokumenten

Das Unternehmen Proxeus hat seinen Sitz in Liechtenstein, die technische Weiterentwicklung von dem gleichnamigen Produkt „Proxeus“ erfolgt durch die BlockFactory AG aus der Schweiz.

Proxeus ist der Name einer preisgekrönten Software, bekannt als WordPress für Blockchain. Es ist eine leistungsfähige, hoch skalierbare Toolbox, welche die nächste Stufe der Digitalisierung in Lieferketten ermöglicht. Die Proxeus-Technologie wurde in einem PoC erfolgreich eingesetzt, um ein dezentralisiertes Sendungsverfolgungssystem auf IOTA-Basis zu implementieren.

Hinweis: Proxeus nutzt derzeit seine eigene Kryptowährung XES, ob dies so bleibt, wenn alle anderen Unternehmen den IOTA-Token nutzen, bleibt abzuwarten.

 

Welche Probleme werden gelöst?

Die derzeitigen Lieferkettenprozesse sind traditionell auf Papier angewiesen. Beispielsweise ist eine dicke Dokumentenmappe (Frachtbrief, Zollpapiere, etc.) erforderlich, um eine Sendung aus Asien nach Europa zu senden. Eine wesentliche Einsparung in zeitlicher und finanzieller Hinsicht wäre die Verringerung der manuellen Papierarbeit, die mit der Warenbewegung verbunden ist.

Durch die Kombination neuer Technologien wie dem Internet der Dinge (IoT) und einem dezentralisierten Ledger ist es jetzt möglich, Sendungen mithilfe von physischen Geräten (RFID-Chip) zu verfolgen, während die Metadaten einer bestimmten Sendung mithilfe einer Transaktion in einem Ledger registriert werden. Auf diese Weise ist es möglich, sofort digitale Dokumente für den Transport von Gütern von A nach B zu erstellen und somit eine Sendungsverfolgung zu erstellen, die zuverlässig und unveränderlich ist.

 

Logistik Tracking PoC: Im Rahmen eines PoC des Blockchain-Entwicklungsunternehmens BlockFactory in Zusammenarbeit mit dem Logistik-Startup Sytrax wurden RFID-Chips verwendet, um Paletten über angeschlossene Terminals zu verfolgen. Die Tracking-Daten, wie die Sendungs-ID, der Name des Terminals oder sogar der Name des Unterzeichners, wurden ohne jeglichen Eingriff des Benutzers direkt an das IOTA-Ledger gesendet.

Die Proxeus Toolbox wurde dann genutzt, um automatisch, vorab erstellte Dokumente (wie den Frachtbrief und verschiedene Versandquittungen) auf der Grundlage der aus dem IOTA-Ledger abgerufenen Daten zu generieren. Durch die Digitalisierung, der von der Logistik verwendeten Schlüsseldokumente und das Abrufen von Nachverfolgungsinformationen aus einem verteilten Ledger, kann jedes Dokument, dass im Logistikprozess verwendet wird, sofort und reibungslos generiert werden. Dies reduziert den Papieraufwand, eliminiert ineffiziente Prozesse und führt zu Kosten- und Zeiteinsparungen bei jedem Arbeitsschritt des Transports.

 

Tokenisierte Dokumente: Mehrere Schlüsseldokumente (z. B. der Frachtbrief) können als Token digitalisiert werden, um eine reibungslose Übertragung des Eigentums mit der gelieferten Ware zu ermöglichen. Wenn Bluetooth-Sensoren zusammen mit anderen IoT-Geräten verwendet werden, können Benutzer zusätzliche Daten wie Temperatur, Druck oder andere quantifizierbare Variablen abrufen und zum Nachverfolgungsdatensatz hinzufügen. Auf diese Weise wird der gesamte Transportweg transparenter und der Arbeitsaufwand für jeden Arbeitsschritt in der Lieferkette wird reduziert.

 

Ein kurzes Video zu dem PoC gibt es hier: Videolink  

 

 

 

PoC Video